Wie schütze ich mich gegen Spam
Was ist Spam?

Stehen Sie auf gewürztes Dosenfleisch?
Der Begriff Spam
geht zurück auf den Markennamen für würziges Dosenfleisch der amerikanischen Firma Hormel Foods aus dem Jahre 1936 und steht für spiced ham
(fälschlich auch spiced pork and meat/ham
). Mehr zur Herkunft des Namens finden Sie hier.
Die webbasierte Variante schmeckt weniger gut! Sie liegt zwar auch nicht schwer im Magen, aber in der Mailbox!
Spam ist ein altes Problem, mit dem sich wohl jeder Web-Entwickler, seine Kunden und genau genommen jeder Internetnutzer irgendwann auseinanderzusetzen hat.
Spam hat auch in 2012 wieder Hochkonjunktur und die Spam-Mafia lässt auf der Jagd nach frischen E-Mail-Adressen ihre Spam-Bots wieder von der Leine, die gierig nach allem schnappen, was ein @-Zeichen in sich trägt!
Aber nicht nur unsere eletronischen Postfächer, sondern auch Kontaktformulare, Gästebücher und Foren werden zunehmend von den lästigen Spam-Bots heimgesucht und mit unwillkommener Werbung zugemüllt.
Also stellt sich wieder einmal die Frage, welche Techniken Seitengestalter einsetzen können, um Webformulare zu schützen und die E-Mail-Adresse des Kunden – etwa auf der Impressumsseite – leserlich anzeigen zu lassen, sie aber gleichzeitig vor dem ungewollten Zugriff durch Spam-Bots wirkungsvoll zu schützen.
E-Mail-Adresse schützen
Bei dem von mir eingesetzen CMS Joomla! wird von Hause aus eine Verschlüsselung
der E-Mail-Adresse mittels JavaScript eingesetzt. Das stellt die automatischen Adressen-Sammler (Spam-Bots) zwar nicht grundsätzlich vor eine unlösbare Aufgabe, verhindert aber doch in den meisten Fällen zuverlässig, dass die E-Mail-Adresse von einem Spam-Bot gelesen werden kann.
Eine mit modernen Browsern ebenfalls sehr effektive Methode der Verschlüsselung (in Webseiten) kann über CSS realisiert werden. Auf dieser Website wird das Verfahren erklärt und eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Kontakt- und Gästebuchformulare schützen
Spam in Gästebuch- und Kontaktformularen wird in der Regel nicht von Hand eingetragen, sondern von sog. Robots
, die Ihre Website nach Formularen abgrasen und dann ihren Werbemüll (meistens Links auf dubiose Seiten) automatisert eintragen und das Formular abschicken.
Ein wirksamer Schutz gegen solche Machenschaften ist der Einsatz eines sog. Captchas. Der Begriff CAPTCHA
steht für Completely Automated Public Turing-Test to Tell Computers and Humans Apart
. Letzendlich ist es ein wirksames Verfahren, bereits bei der Eingabe von Daten Computer (bzw. Robots) von Menschen zu unterscheiden.
In meinen Webformularen und Gästebüchern finden sog. CAPTCHA-Bilder
Verwendung. Das CAPTCHA-Bild zeigt eine zufällige Zeichenfolge, die der Benutzer eintippen muss, um das Formular abzuschicken. Für einen (sehenden) Mensch ist das kein Problem. Ein Skript müsste die Zeichenfolge mit Hilfe einer Texterkennung aus dem Bild herauslesen. Um dies noch weiter zu erschweren, werden die CAPTCHA-Bilder verfremdet (verzerrt). Das beeinträchtigt den Menschen mit seiner leistungsfähigen Mustererkennung kaum, stellt jedoch ein Computerprogramm vor eine schwere Aufgabe. Gängige Spam-Bots sind derzeit nicht in der Lage, diese versteckten Zeichenfolgen zu erkennen und auszulesen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist mein eigenes Kontaktformular.
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